Ergebnisse

Männer 2019

Freundschaftskampf BV Mildeburg gegen BV Witzwort am 19.01.2019

Keiner weiß mehr genau, wie lange es her war, dass unsere beiden Vereine letztmalig gegeneinander geboßelt haben. Auf unserer Jahreshauptversammlung haben wir abgestimmt, dass wir es mal wieder miteinander probieren wollen.
 Wir haben also die Kollegen aus Witzwort nach Lundenbergsand eingeladen.
Abgemacht war eine Rolle mit 18 Boßlern, dass wir schlussendlich 19 Boßler waren, konnten die Witzworter nicht kompensieren. Auch neu war für uns, dass wir in unserer Rolle eintragen sollten, wer mit der ¾ Kugel boßeln darf.
 Döner und Torsten haben vormittags vorgeworfen. Udo war etwas verwirrt, weil die Witzworter mit voller Mannzahl anwesend waren. Sowas nennt man dann wohl Training... 
 Döners erster Wurf landete auf dem Deich, sein zweiter war etwas flach. Offensichtlich braucht er den Druck der Mannschaft, um richtig gut zu werfen. Torsten wollte erkältungsbedingt auch seine Nr. Letzt abgeben.
 Weil Lars immer noch krank ist, hatte Fiete beim Beginn des Feldkampfes am Nachmittag sein Debüt als Nr. 1 (Nr. 3 nach den Abwerfern) und offensichtlich beflügelte ihn das, denn er boßelte grandios.
 Leider zeigten sich die Witzworter auch von ihrer besten Seite. Jann hat an Nr. 5 abgeworfen, an Nr. 8 haben wir gedreht und Hartmut, unser Leistungsträger, sollte den ersten Wurf zurückwerfen. Mit der Sonne im Rücken( Im Übrigen war das Wetter fantastisch, es war frostig und sonnig) boßelte Hartmut auf die andere Seite des Zauns, Witzwort blieb eng am Deich.
 Silas boßelte sackstark die Kugel wieder zurück auf die richtige Seite. Erik an Nr. 10 schaffte es nicht die Kugel wieder zurück in die Bahn zu boßeln, wir landeten also wieder auf der anderen Seite des Zauns. Witzwort blieb weiter konstant gerade. Jan Erik, der ab und an die Kugel rechts fliegen lässt, hatte Sorge, dass er auf die andere Seite der Straße und in die Bäume boßeln würde – aber er warf ziemlich gerade, direkt auf die Straße.
 Nun war es an Udo, die Boßel wieder in die Bahn zu werfen. Das schaffte er auch. Allerdings war der Vorsprung der Witzworter schon zu groß, so dass Witzwort ein Schott für sich verbuchen konnte. Danach waren wir wieder voll in Fahrt. Wir haben gezeigt, was wir können.
Nicki ließ zwar auch seine Boßel etwas fliegen, so dass Klaas, der Torsten als Nr. Letzt vertreten hat, auf der Deichkrone boßeln sollte. Er nutzte die Höhe und boßelte sehr gut. Witzworts Nr. Letzt, Nico Sievers, boßelte weit links raus an die Nähe des Zauns. Wir waren also wieder dran und bereit für die zweite Runde Hier blieb es dann zunächst relativ ausgeglichen, sodass wir nicht wirklich näher an die Witzworter rankommen konnten. Bis dann unser geniales Ende kam.
 Christian, an Nr. 17 war wieder aufgesteckt. Witzwort führte mit rund 30m, nach Christians Würfen waren es nur noch 2m Vorsprung. Klaas, der regelrecht in seiner neuen Rolle als Nr. Letzt aufblühte, hat sich super gegen Nico gewährt. Witzwort gewann mit 1 Schott und 5m.
 Auch wenn wir damit die zweite Niederlage für uns verbuchen mussten, können wir sehr zufrieden mit uns sein. Wir haben uns gut gewehrt gegen eine starke Witzworter Mannschaft und im Endeffekt selber schon in der Hinrunde geschlagen. 
 Ob wir auch die nächsten Jahre gegen Witzwort boßeln, wird noch entschieden.
 Lüch op

BV Friesentreue gegen BV Mildeburg am 12.01.2019

Als unser zweiter Feldkampf stand wie immer der BV Friesentreue in unserem Terminkalender.
Friesentreue hatte Heimrecht und hat sich für das Gelände in Lundenbergsand entschieden.
Udo hatte dieses Mal ein besseres Gefühl für den Feldkampf. Wir zogen mit einer Rolle von 19 Mann und zwei Reservewerfern ins Feld. Leider mussten wir weiterhin auf Lars verzichten.
 Morgens hatten bereits Fiete und Jann vorgeworfen. Nach vier Würfen führten wir mit einem Meter. Das fühlte sich schon mal gut an. Die nächsten drei Werfer sollten alle abwerfen. Marius boßelte seinen ersten Wurf auf den Deich und musste von dort das zweite Mal boßeln. Mit dem zweiten Wurf machte er seinen ersten aber locker wieder gut.
 Allerdings boßelten die Männer von Friesentreue mit ihrem Criquet-Schlag noch besser, sodass wir schnell Meter um Meter zurücklagen. An Nr. 11, Luki und Silas haben sich die Nummer geteilt, war es dann soweit und Friesentreue bekam ein Schott.
 Endlich konnten wir drehen und dann sollte es besser für uns laufen. Unsere Gegner fühlten sich offensichtlich von uns unter Druck gesetzt. Sie warfen über die Straße und brauchten einige Versuche, um wieder in die Bahn zu kommen. Wir hingegen zeigten uns von unserer starken Seite. Friesentreue musste das Schott  rausziehen.
 Auf der Rücktour bekam Udo an Nr. 13 ein Schott. Christian an Nr. 18 war wie immer aufgestockt und sollte seine beiden Würfe in der Endphase gegen Marco Ketelsen absolvieren. Auch wenn Christians erster Wurf etwas schief war, war er dennoch gigantisch weit, allerdings sollte es nicht für ein zweites Schott reichen. Am Ende konnte Torsten einen soliden Wurf boßeln, sodass wir mit einem Schott und 46m gewinnen konnten.
 Die anschließende Stimmung im Keller war grandios.
 Lüch op

BV Tetenbüll gegen BV Mildeburg am 05.01.2018

Endlich ist 2019, endlich geht Boßeln wieder los, endlich gibt es wieder Feldkämpfe!

 Als erster Gegner standen wie immer unsere Tetenbüller Freunde auf dem Terminzettel. Hoch motiviert wollten wir die Niederlage aus dem letzten Jahr hinter uns lassen und wieder angreifen. Nochmal sollten die Tetenbüller nicht gewinnen. Udo war im Vorwege etwas in Sorge, weil die Trainingsmoral seit Oktober 2018 stark ausbaufähig war und einige wichtige Boßler verletzt sind. So müssen wir diesen Winter auf Lutz verzichten und auch Lars fällt vorerst aus.

 Sehr zufriedenstellend waren jedoch die Rückmeldungen in unserer Gruppe. Am Samstag hatten insgesamt 25 Boßler zugesagt. Die Saison konnte also beginnen.

 Auf dem Sportplatz war Einwerfen angesagt, das nutzten einige als erstes Üben in dieser Saison und andere eben auch gar nicht.

 Wir machten uns also auf den Weg nach Kaltenhörn, denn Tetenbüll hatte Heimrecht. Mit einer Rolle von 21 Mann zogen wir ins Feld. Die Holste-Brüder, Fiete und Klaas, machten den Anfang und hielten den ersten beiden Nummern von Tetenbüll auch ganz gut stand. Die Tetenbüller setzten dieses Jahr auf eine andere Taktik als sonst. So boßelte Marco nicht wie sonst ganz hinten in der Rolle, sondern er wurde direkt am Anfang eingesetzt. Und auch unser Lieblingsduell auf Nr. Letzt, Torsten gegen Simon, sollte es diesen Winter nicht geben. Die Verwirrungstaktik ging auf. Wo Tetenbüll immer liek ut boßelte, boßelten wir sehr rechtslastig. Es war also wenig verwunderlich, dass wir alsbald über den Deich warfen. Stephan holte die Kugel zwar wieder auf die richtige Deichseite, konnte allerdings nicht wirklich zurück in die Bahn werfen. An Nummer zwölf ließ Erik, die Kugel weit rechts, wieder über den Deich fliegen, sodass Seppel, oder, wie Mattis uns beigebracht hat, Dörte, von der anderen Deichseite “ganz unten” boßeln musste. Er warf die Kugel wieder auf die richtige Deichseite, allerdings fehlten dann natürlich die Meter. Tetenbüll hingegen warf schnurgerade, sodass das erste Schott für Tetenbüll fiel.

 Auf dem Rückweg sollte es nicht besser für uns laufen. Wir boßelten rechts und links und haben den Deich ziemlich vermessen, Tetenbüll hingegen boßelte weiterhin gerade aus. Wir kamen zurück an den Zaun. Jan Erik entschied sich, dass Luki vor dem Zaun boßeln sollte, die Kugel der Tetenbüller rollte hingegen einige Meter weiter hinter den Zaun. Mit verkürztem Anlauf hatte es der Tetenbüller Neuzugang nicht einfach - der erste schwächere Wurf von Tetenbüll. Wir schöpften wieder Hoffnung, dass wir nochmal rankommen konnten, sodass das Schott vielleicht doch noch raus gezogen werden musste... Allerdings war der Wurm bei uns einfach drin und auch unsere sicheren Schlusswerfer zeigten Nerven. Nicki überzog seinen Wurf so dermaßen, dass die Tetenbüller das zweite Schott einstreichen konnten. Das konnte dann auch Christian, der aufgestockt war, nicht mehr rausholen... 

Am Ende gewannen die Tetenbüller dann verdient mit zwei Schott und 12m und wir stehen nur vor der Aufgabe, nächstes Jahr Gold gegen Tetenbüll abzuwehren.

 Ein großes Dankeschön geht an Erik, der auf seine beiden Pudel ne Kiste Bier springen lies. Am Ende der Kiste waren wir bei einem Unentschieden angekommen, ein paar Tage später haben wir doch noch gewonnen.

 Also für die weitere Saison kann und wird es bestimmt nur noch besser laufen.

Lüch op

Jimdo

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